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15.11.2009, 11.05 - 679 Zugriffe - PDF-Druckversion
Pressemitteilung der Stuttgarter Polizei zum Kategorie C-Konzert

Störungen im Umfeld eines mutmaßlich rechtslastigen Konzerts
Bad Cannstatt/Wangen:
Ein Konzert zweier, mutmaßlich der politisch rechten
Szene nahestehenden Musikgruppen, führte am Freitagabend (13.11.2009) zu
einem größeren Einsatz der Stuttgarter Polizei.
Die Bands hatten auf ihrer Internetseite zu einem Konzert in Stuttgart eingeladen,
ohne näher auf den Veranstaltungsort einzugehen. Stattdessen sollten sich
Interessierte ab 18.30 Uhr am Bahnhof Bad Cannstatt einfinden, dort würde dann der
eigentliche Konzertsaal benannt werden. Ab 18.30 Uhr trafen dann sukzessive
Konzertbesucher in Kleingruppen am Bahnhof ein um dort zu erfahren, dass das
Konzert im ehemaligen Theaterhaus in Stuttgart-Wangen stattfinden würde. Auch
Personen, die dem politisch linken Spektrum zuzurechnen sind, hatten vom
Treffpunkt am Bahnhof Bad Cannstatt erfahren und ihre Anhänger entsprechend
mobilisiert. Um tätliche Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppen zu
verhindern, war die Polizei mit nahezu 100 Beamten im Einsatz. Trotzdem konnte
nicht verhindert werden, dass es im Bahnhof zu einer tätlichen Auseinandersetzung
zwischen zwei Personen kam. Auf Anordnung einer Richterin wurde der 17-jährige
Angreifer bis nach dem Konzert in polizeilichen Gewahrsam genommen.
Die Gruppe der so genannten „Gegendemonstranten“ war bis 19.00 Uhr auf nahezu
50 Personen angewachsen, die der polizeilichen Präsenz am Bahnhof auszuweichen
versuchten und sich deshalb geschlossen mit einer Stadtbahn in Richtung Wangen
auf den Weg machten.
Polizeibeamte begleiteten den Zug bis zur Endhaltestelle in Hedelfingen. Dort sollten
dann die Personalien der Gruppe festgestellt werden. Da sich dies am Hedelfinger
Platz als unpraktikabel und gefährlich herausstellte, fuhr man die Personen
kurzerhand mit mehreren Streifenwagen zur Polizeiwache auf dem Cannstatter
Wasen, wo genügend Platz zur Verfügung stand.
Im leeren Stadtbahnzug wurden von der Gruppe geringe Mengen Marihuana,
mehrere Pfeffersprays, Sturmhauben und ein Paar so genannter
Quarzsandhandschuhe zurückgelassen.
Die Personen wurden nach Feststellung ihrer Personalien nach und nach entlassen
und die polizeilichen Maßnahmen gegen Mitternacht beendet.
Das eigentliche Konzert fand vor zirka 300 Zuhörern statt, Störungen wurden der
Polizei keine bekannt.

(Quelle: »http://org.polizei-bwl.de/ppstuttgart/Presse/Pressemitteilungen/14%2011%2009%20St%C3%B6rungen%20im%20Umfeld%20eines%20Konzerts.pdf)
Kommentare
16.11.2009, 07.05 - Antifascista
Hahaha
Nur zur Personalienfeststellung ? Das ich nicht lache. Da hätten sie uns auch in Hedelfingen gehen lassen können den die Ausweise haben sie da ja schon gehabt. Mein Rucksack ist 4 mal durchsucht worden ! Und von dem Abfotografieren mit Nummern steht natürlich auch nix drin. Und die Faschos durften schön feiern. Es heißt eben nicht umsonst RECHTS-Staat ! By the Way: ich hab heut noch Schnittwunden an einem Handgelenk von den Scheisskabelbindern.
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