Naziaktivitäten melden!
 
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Bündnis Antifaschistischer Gruppen in Südhessen
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Naziticker

Homepage der "Freien Nationalisten Odenwald" down

01/12/2012 (All day)

Die Homepage der "Freien Nationalisten Odenwald" ist seit einiger Zeit gesperrt. Grund hierfür...

Nazi-Winterhilfe Versuch 2

Ried und Umgebung11/11/2012 (All day)

Wie angekündigt, versuchten Nazis der "Nationalen Sozialisten Ried" in der Woche um den 15.11....

Hausdurchsuchungen bei Odenwälder Nazis

Odenwald02/10/2012 (All day)

Bereits am 2.Oktober wurden die Wohnungen mehrerer Nazis der "Freien Nationalisten Odenwald"...

Nazispontandemo in Bensheim

Bensheim25/08/2012 - 15:00

Gegen Mittag versammelten sich circa 20 Nazis in Bensheim auf dem Sparkassenvorplatz am Bahnhof...

NPD Flyer in Bensheim-Auerbach

Bensheim17/08/2012 (All day)

Vor circa einer Woche verteilten Neonazis in Bensheim-Auerbach Flyer der NPD zum Thema "...

Nazis auf Hochschulparty in Darmstadt

Darmstadt26/11/2011 - 21:33

Nazis von der Bergstraße werden auf einer Party der »Evangelischen Fachhochschule« von...

»Nationale Sozialisten Ried« mit alter, neuer Homepage

Biblis, Frankfurt01/11/2011 (All day)

Die Bibliser Nazigruppe »Nationale Sozialisten Ried« haben ihre alte Website (mit bezahlter...

Neue Nazigruppe »NW Bergstraße« aus dem Umfeld der Bensheimer Bahnhofsnazis

Bensheim28/10/2011 - 10:00

Im Laufe der letzten Tage/Wochen hat die schon vorher aufgefallenen Naziclique, die öfters am...

Nazis am Bensheimer Bahnhof mit Hessen-Fahne

Bensheim23/09/2011 - 20:00

Circa ein dutzend Nazis haben mit zwei Kästen Bier und einer Hessenfahne am Bahnhof rumgestanden...

Nazikundgebung in Worms-Alzey

Worms-Alzey20/09/2011 - 13:30

Die Initiative-Südwest, Naso MzBi, NPD-Alzey-Worms haben eine Kundgebung unter dem Motto »Wir...

Gescheiterte Nazi-Spontandemo in Ludwigshafen

Ludwigshafen26/08/2011 - 22:40

Wie auf linksunten heute morgen...

Die Seite des »Aktionsbüro Rhein-Neckar« ist down!

Rhein-Main-Neckar25/08/2011 (All day)

Auf der Domain »Infportal24.org«, welche bis vor kurzem die langjährige Infoseite des »...

Nazi Flugblattaktion

Biblis, Ried01/08/2011 (All day)

Die Nazis der »Nationalen Sozialisten Ried« prahlen auf ihrer Seite mit einer Flugblattaktion....

Rechtsrockkonzert geplant

unbekannt09/07/2011 - 21:00

Das verbotene "Blood and Honour"-Netzwerk plant ein Rechtsrockkonzert am 9. Juli unter dem Titel...

Fackelmarsch in Gießen durch Polizei verhindert

Gießen09/07/2011 - 20:40

Im Vorfeld der NPD-Demo in Gießen am 16. Juli war in Gießen anscheinend ein unangemeldeter Nazi-...

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Ihr findet uns ab sofort auf unserer neuen Seite unter https://antifab.noblogs.org/

Saturday, 22 December, 2012 - 15:00

Seit über 4 Jahren befindet sich die Weltwirtschaft in der schwersten Krise seit langem. Einhergehend mit einer massenhaften Verelendung, Arbeitslosigkeit und allgemeinen Verschärfung der Lebensbedingungen, spitzt sich diese auch in Europa – vor allem in Griechenland, Spanien und Portugal – immer weiter zu. Immer neue, schärfere und größere Sparprogramme und Rettungspakete sollen den Kapitalismus vor dem Zusammenbruch bewahren.

Das Drohszenario der Kredit- und Schuldenkrise dient der aus Europäischer Kommission, IWF und EZB bestehenden Troika zur Legitimation eines angeblich alternativlosen Spardiktats. Diese verordnete Sparsamkeit führt dazu, dass die „Sparsünder“ geradezu kaputtgespart werden. Die Folge sind massivste Einschnitte in Gesundheits- und Sozialsysteme, die die Menschen in Ländern wie Portugal, Italien, Griechenland und Spanien oftmals an den Rand ihrer Existenz drängen. Während in diesen Ländern immer wieder Widerstand in Form von Streiks und Massenprotesten gegen das EU-Krisenregime aufkommt, sieht die derzeitige Lage im „Exportweltmeisterland“ Deutschland, das bisher als Gewinner aus der Krise hervorgeht, ganz anders aus:

Die gegenüber anderen EU-Ländern aggressive Krisenpolitik der Bundesregierung ruht auf einer soliden Basis aus Gewerkschaften, die dem Standort Deutschland sozialpartnerschaftlich verbunden bleiben, einer Opposition, die sich herzergreifend um den „deutschen Steuerzahler“ sorgt, sowie nationalistischen Ressentiments in weiten Kreisen der Bevölkerung. Chauvinistische Parolen und Pauschalisierungen, wie bspw. die “griechische Regierung müsste endlich mal ‘ihre Hausaufgaben machen’” (Westerwelle) oder das Bild des „faulen Griechen“ (Bild-Zeitung), stoßen in weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit auf Zustimmung.

Zwar beteiligten sich hierzulande im vergangenen Jahr mehrere Tausend Menschen an antikapitalistischen Protesten wie dem europaweiten M31-Aktionstag oder auch Blockupy, doch von einem breiten Widerstand gegen das EU-Krisenregime in Deutschland kann bisher keine Rede sein. Während von der einen Seite nationalistische Stammtischparolen zu hören sind, beklagt man sich in linksliberalen Kreisen über die entfesselten Märkte und sehnt sich nach einem „gezähmten“ Kapitalismus. Mit Tobin-Steuer, Bankenverstaatlichung und einem soliden Sozialstaat soll der scheinbar vom rechten Wege abgekommene „Finanzmarktkapitalismus“ wieder in eine „produktive“, „schaffende“ soziale Marktwirtschaft überführt werden, von der angeblich alle profitieren würden.

Eine solche Kritik läuft Gefahr, letztlich mit moralischen Schuldzuweisungen Ressentiments zu bedienen. Verursacht wurde die aktuelle Krise jedoch nicht von spekulierenden Banken, Manager*innen oder den „Sozialschmarotzern“. Sie ist vielmehr ein immer wieder – mal mehr, mal weniger regelmäßig – auftretender fester Bestandteil des Kapitalismus.

Der Kapitalismus ist die einzige Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, in der der Überfluss an Gütern ein Problem darstellt. Unverkäufliche Güter können zum Ruin ihrer Besitzer*innen führen und schlussendlich zu einer Überproduktionskrise. Gleichzeitig gibt es aber auch Menschen, denen es am Nötigsten fehlt und die nicht in der Lage sind, das einzige worüber sie verfügen – ihre Arbeitskraft – zu verkaufen.

Dies führt zu der absurden Situation, dass Lebensmittel, welche nicht verkauft werden können, auf der Müllhalde landen, während andernorts Menschen Hunger leiden. Oder dass zum Beispiel in Spanien neue Häuser gebaut wurden, die nun leer stehen, da sie sich niemand leisten kann; gleichzeitig steigt die Zahl obdachloser Menschen an.

Die Produktivkräfte (sprich, die Maschinen zur Produktion von Gütern) waren in der Menschheitsgeschichte noch nie so weit entwickelt wie heute. Es wäre durchaus möglich, in einer Welt, die weder Hunger und Krieg noch Leid oder andere existentielle Ängste kennt, zu leben. Dazu wäre es nur notwendig, die Produktion der Güter bedürfnisorientiert und vernünftig in die eigenen Hände zu nehmen. Der Kapitalismus ist aber weder das Eine noch das Andere, sondern Willkürherrschaft der Warenproduktion. Im Kapitalismus zählt nur die Verwertung des Wertes, sprich das Erwirtschaften von Profit, um diesen sogleich wieder zu reinvestieren, aber nie die Bedürfnisse aller Menschen.

Anstelle dieses kapitalistischen Überlebenskampfes und dem aus ihm erwachsenen Krisennationalismus setzen wir uns für eine antinationale Solidarität zwischen allen Menschen ein, die unter den Lasten des kapitalistischen Alltagswahnsinns leiden. Alternativlos für ein Ende des alltäglichen Elends sind für uns nicht Spardiktate oder Haushaltskonsolidierungen sondern einzig „Die Überwindung aller Verhältnisse, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“ (Marx).

Wir setzen uns ein für eine Welt, in der die Menschen ihr Zusammenleben nicht mehr nach den Zwecken von Konkurrenz und Verwertung in nationalstaatlichen Grenzen ausrichten, sondern selbstbestimmt und solidarisch in freier Vereinbarung zusammenleben. Wir wollen darum keinen „besseren“, vermeintlich „sozialeren“ Kapitalismus, sondern gar keinen!

Wir sind uns bewusst, dass ein Umsturz der Verhältnisse in Europa und erst recht in Deutschland derzeit alles andere als greifbar scheint. Trotzdem, und gerade deswegen, wollen wir unsere Kritik am Bestehenden am 22. Dezember 2012 in Mannheim auf die Straße tragen und das EU-Krisenregime sowie den kapitalistischen Alltag zumindest punktuell delegitimieren.

Denn es gibt keine Alternative: Kapitalismus überwinden!
Für eine solidarische, herrschaftsfreie Gesellschaft!

Antikapitalistische Demo | 22. Dezember 2012 | 15 Uhr | Mannheim HBF

Antifa Biblis outet die Nazis Victoria Schult und Kai Wagner:

Keine besinnlichen Tage für Victoria Schult und Kai Wagner

Heute morgen am 17.12.2012 wurden in Gross-Gerau/Dornheim die beiden Neonazis Victoria Schult und Kai Wagner in ihrem Wohnumfeld geoutet. Hierbei wurden über 600 Flugblätter in die Briefkästen der DornheimerInnen verteilt. Beide sind Mitglieder der Nationalen Sozialisten Ried (Naso Ried), aus deren Kreis 2010/11 schon Florian Weißbarth und Nicolay Molitor in Biblis geoutet wurden (Siehe weitere Infos am Ende).

Kai Wagner und Victoria Schult sind als Mitglieder der Naso Ried über das „FN-Hessen“ überregional vernetzt und nahmen 2012 mit anderen Neonazis aus der Umgebung an allen relevanten Naziaufmärschen in der Region teil (zuletzt Ende November in Remagen). Beide sind in Groß-Gerau und Umgebung durch zunehmende Aktivitäten aufgefallen. Sie verteilten seit Anfang des Jahres Flugblätter der Naso Ried in Briefkästen, verklebten über 300 Aufkleber und Plakate und sprühten im November sowohl in Groß-Gerau, als auch im Ortsteil Dornheim, rechte Parolen an Wände und Unterführungen (siehe Fotos).

Wir haben uns dazu entschlossen, rechtsradikale Propaganda, Sticker und Schmierereien in Groß-Gerau und Umgebung nicht weiter hinzunehmen. Zudem ist es uns wichtig darauf aufmerksam zu machen, dass Nazis hier und jetzt in unserer Nachbarschaft agieren, sich zu Gruppen zusammenschließen und sich überregional vernetzen. Davor darf niemand die Augen verschließen!

Auch in Zukunft gilt: Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Keine Toleranz für Nazis, weder in Dornheim noch sonst wo!

http://afabiblis.mypressonline.com

Kontaktieren könnt ihr uns über dieses Kontaktformular: https://privacybox.de/antifabiblis.msg

Weitere Infos:
https://linksunten.indymedia.org/node/31067 - Outing von Florian Weißbarth [Biblis, 24.12.2010]

https://linksunten.indymedia.org/en/node/49496 - Outing von Kai Reimund, Krister Weber und Franko Naujeck [Zwingenberg und Heppenheim, 31.10.2011]

https://linksunten.indymedia.org/de/node/49804 - Outing von Stefan Jagsch, Daniel Knebel, Torsten Gross, Dominik Fischer und Kai König [Wetterau-Kreis, Lahn-Dill-Kreis, Main-Taunus-Kreis, 06.11.2011]

https://linksunten.indymedia.org/node/49851 - Outing von Nicolay Molitor [Biblis, 06.11.2011]

https://linksunten.indymedia.org/node/59638 – Fotos vom Naziaufmarsch in Speyer [01.05.2012]

https://linksunten.indymedia.org/en/node/62324 - Fotos der Nazikundgebung in Wiesloch [16.06.2012]

https://linksunten.indymedia.org/en/node/72365 - Fotos vom Naziaufmarsch in Remagen [24.11.2012]

Aufruf:

There is no alternative – Kapitalismus überwinden!

Seit über 4 Jahren befindet sich die Weltwirtschaft in der schwersten Krise seit langem. Einhergehend mit einer massenhaften Verelendung, Arbeitslosigkeit und allgemeinen Verschärfung der Lebensbedingungen, spitzt sich diese auch in Europa – vor allem in Griechenland, Spanien und Portugal – immer weiter zu. Immer neue, schärfere und größere Sparprogramme und Rettungspakete sollen den Kapitalismus vor dem Zusammenbruch bewahren.

Das Drohszenario der Kredit- und Schuldenkrise dient der aus Europäischer Kommission, IWF und EZB bestehenden Troika zur Legitimation eines angeblich alternativlosen Spardiktats. Diese verordnete Sparsamkeit führt dazu, dass die „Sparsünder“ geradezu kaputtgespart werden. Die Folge sind massivste Einschnitte in Gesundheits- und Sozialsysteme, die die Menschen in Ländern wie Portugal, Italien, Griechenland und Spanien oftmals an den Rand ihrer Existenz drängen. Während in diesen Ländern immer wieder Widerstand in Form von Streiks und Massenprotesten gegen das EU-Krisenregime aufkommt, sieht die derzeitige Lage im „Exportweltmeisterland“ Deutschland, das bisher als Gewinner aus der Krise hervorgeht, ganz anders aus:

Die gegenüber anderen EU-Ländern aggressive Krisenpolitik der Bundesregierung ruht auf einer soliden Basis aus Gewerkschaften, die dem Standort Deutschland sozialpartnerschaftlich verbunden bleiben, einer Opposition, die sich herzergreifend um den „deutschen Steuerzahler“ sorgt, sowie nationalistischen Ressentiments in weiten Kreisen der Bevölkerung. Chauvinistische Parolen und Pauschalisierungen, wie bspw. die “griechische Regierung müsste endlich mal ‘ihre Hausaufgaben machen’” (Westerwelle) oder das Bild des „faulen Griechen“ (Bild-Zeitung), stoßen in weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit auf Zustimmung.

Zwar beteiligten sich hierzulande im vergangenen Jahr mehrere Tausend Menschen an antikapitalistischen Protesten wie dem europaweiten M31-Aktionstag oder auch Blockupy, doch von einem breiten Widerstand gegen das EU-Krisenregime in Deutschland kann bisher keine Rede sein. Während von der einen Seite nationalistische Stammtischparolen zu hören sind, beklagt man sich in linksliberalen Kreisen über die entfesselten Märkte und sehnt sich nach einem „gezähmten“ Kapitalismus. Mit Tobin-Steuer, Bankenverstaatlichung und einem soliden Sozialstaat soll der scheinbar vom rechten Wege abgekommene „Finanzmarktkapitalismus“ wieder in eine „produktive“, „schaffende“ soziale Marktwirtschaft überführt werden, von der angeblich alle profitieren würden.

Eine solche Kritik läuft Gefahr, letztlich mit moralischen Schuldzuweisungen Ressentiments zu bedienen. Verursacht wurde die aktuelle Krise jedoch nicht von spekulierenden Banken, Manager*innen oder den „Sozialschmarotzern“. Sie ist vielmehr ein immer wieder – mal mehr, mal weniger regelmäßig – auftretender fester Bestandteil des Kapitalismus.

Der Kapitalismus ist die einzige Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, in der der Überfluss an Gütern ein Problem darstellt. Unverkäufliche Güter können zum Ruin ihrer Besitzer*innen führen und schlussendlich zu einer Überproduktionskrise. Gleichzeitig gibt es aber auch Menschen, denen es am Nötigsten fehlt und die nicht in der Lage sind, das einzige worüber sie verfügen – ihre Arbeitskraft – zu verkaufen.

Dies führt zu der absurden Situation, dass Lebensmittel, welche nicht verkauft werden können, auf der Müllhalde landen, während andernorts Menschen Hunger leiden. Oder dass zum Beispiel in Spanien neue Häuser gebaut wurden, die nun leer stehen, da sie sich niemand leisten kann; gleichzeitig steigt die Zahl obdachloser Menschen an.

Die Produktivkräfte (sprich, die Maschinen zur Produktion von Gütern) waren in der Menschheitsgeschichte noch nie so weit entwickelt wie heute. Es wäre durchaus möglich, in einer Welt, die weder Hunger und Krieg noch Leid oder andere existentielle Ängste kennt, zu leben. Dazu wäre es nur notwendig, die Produktion der Güter bedürfnisorientiert und vernünftig in die eigenen Hände zu nehmen. Der Kapitalismus ist aber weder das Eine noch das Andere, sondern Willkürherrschaft der Warenproduktion. Im Kapitalismus zählt nur die Verwertung des Wertes, sprich das Erwirtschaften von Profit, um diesen sogleich wieder zu reinvestieren, aber nie die Bedürfnisse aller Menschen.

Anstelle dieses kapitalistischen Überlebenskampfes und dem aus ihm erwachsenen Krisennationalismus setzen wir uns für eine antinationale Solidarität zwischen allen Menschen ein, die unter den Lasten des kapitalistischen Alltagswahnsinns leiden. Alternativlos für ein Ende des alltäglichen Elends sind für uns nicht Spardiktate oder Haushaltskonsolidierungen sondern einzig „Die Überwindung aller Verhältnisse, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“ (Marx).

Wir setzen uns ein für eine Welt, in der die Menschen ihr Zusammenleben nicht mehr nach den Zwecken von Konkurrenz und Verwertung in nationalstaatlichen Grenzen ausrichten, sondern selbstbestimmt und solidarisch in freier Vereinbarung zusammenleben. Wir wollen darum keinen „besseren“, vermeintlich „sozialeren“ Kapitalismus, sondern gar keinen!

Wir sind uns bewusst, dass ein Umsturz der Verhältnisse in Europa und erst recht in Deutschland derzeit alles andere als greifbar scheint. Trotzdem, und gerade deswegen, wollen wir unsere Kritik am Bestehenden am 22. Dezember 2012 in Mannheim auf die Straße tragen und das EU-Krisenregime sowie den kapitalistischen Alltag zumindest punktuell delegitimieren.

Denn es gibt keine Alternative: Kapitalismus überwinden!
Für eine solidarische, herrschaftsfreie Gesellschaft!

Antikapitalistische Demo | 22. Dezember 2012 | 15 Uhr | Mannheim HBF

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die Repressionen gegen Antifaschist_innen aufmerksam machen und zur Solidarität aufrufen:

Aufruf zum Prozessbesuch! Gemeinsam gegen staatliche Repression!

Im Dezember 2012 soll vor dem Saarbrücker Amtsgericht mehreren Antifaschisten der Prozess gemacht werden.
Vorgeworfen wird ihnen Landfriedensbruch. Sie sollen in der Nacht des 13. Januar 2008 an einem Angriff auf den von Torsten Staudacher betriebenen Naziladen „First Class Streetwear“ im saarländischen
Neunkirchen beteiligt gewesen sein, in dessen Verlauf die Schaufenster des Ladens zu Bruch gingen und die Fassade besprüht wurde.

Wir rufen dazu auf, am Freitag den 14.12.2012 um 9:00 Uhr zahlreich zum Amtsgericht in Saarbrücken zu kommen und die Angeklagten durch unsere Anwesenheit im Gerichtssaal zu unterstützen. Bitte informiert Euch regelmäßig auf unserer Homepage über den genauen Termin und haltet euch auf dem Laufenden.

http://antifasaar.blogsport.de/

Saturday, 31 March, 2012 - 14:00

Am 31. März: Europweiter Aktionstag linker Basisorganisationen. Kommt zur Demo in Frankfurt. Treffpunkt um 14:00 Uhr am Hauptbahnhof.

Capitalism is the Crisis!

In der Nacht vom 21.12. auf den 22.12.2011 hat der »Arbeitskreis ›Wir kriegen euch alle!‹« in der Region Kraichgau-Odenwald fünf Nazis geoutet, die bei den »Freien Nationalisten Kraichgau« aktiv sind. Mehr Info

In der Nacht auf den 7. Oktober wurde in Biblis ein weiterer Nazi der »Nationalen Sozialisten Ried« von der »Antifa Biblis« geoutet geoutet [link]. Weihnachten 2010 hat die Gruppe bereits ein Mitglied der Gruppe geoutet [link].

In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober hat der »Arbeitskreis 31. Januar« an der Bergstraße drei Nazis geoutet. Mehr Infos gibt es auf dem linksunten.indymedia-Artikel, den der »aktionsbezogene Zusammenschluss« zur Aktion geschrieben hat.

Saturday, 16 July, 2011 - 09:00

Am 16.07. gilt es zwei Neonaziaufmärsche in Südwestdeutschland zu verhindern.

Der, von NPD und JN Hessen organisierte, Naziaufmarsch in Gießen.
Gescheiterte Nazispontandemo | Letzte Infos des Blockadebündnis beachten!

Und der vom »Karlsruher Netzwerk« kurzfristig angemeldete Aufzug gegen »Kinderschänder« vor der Bundesstaatsanwaltschaft in Karlsruhe.